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Lasse dein Licht leuchten

„Selbstliebe“, „Loslassen“, „Jeder Mensch ist etwas Besonderes“, „Du bist für deine Gefühle selbst verantwortlich“, „Du hast immer eine Wahl“, „Lasse dein Licht leuchten“ und so weiter und so fort - so ein Quatsch, oder? Ich meine, so ist die Welt doch nicht. Dauernd pampt mich jemand an, andere kriegen was ohne Zutun, wofür ich mir den Arsch aufreißen muss und, kuck dich doch um, die Welt ist einfach schlecht. Wie soll ich da was dran ändern?

Also vergessen wir doch mal den ganzen Mist. Es ist, wie es ist. Ich bin ein Nichts, ein Sandkorn im Universum. Für mich interessiert sich keiner, auf mich hört keiner und das wird sich auch nie ändern. Ende, Aus.

Eine Idee

Ist das deine Welt? Ist es das, was du vom Leben erwartest – oder besser nicht erwartest? Oder gibt es da irgendwo in dir eine Idee, die vielleicht irgendwann zu einem Gedanken und dann zu einer Handlung werden könnte? Eine Idee, dass da mehr sein könnte. Eine Idee, dass an all diesen schönen Worten vielleicht doch was dran sein könnte. Eine Idee, dass dein Leben ganz anders sein könnte, wenn du nur den einen Schritt gehen würdest, heraus aus deinem eigenen Schatten.

Vielleicht denkst du jetzt, ja, irgendwie ist da was dran. Ein schöner Gedanke. Und andere können das bestimmt schaffen. Aber ich, ich kann nicht wirklich was, ich bin nicht schlau, ich habe keine herausragenden Fähigkeiten, wie soll ich das machen? So hast du wahrscheinlich schon dein ganzes Leben lang gedacht, nicht wahr. Und du hattest sicher auch deine Gründe dafür, bist so aufgewachsen, hast in deinem Umfeld bei anderen vielleicht auch nichts anderes kennen gelernt und es hat dir nie jemand gesagt, dass du für ihn ein toller Mensch bist. Und wenn, konntest du es nicht glauben.

Vielleicht hast du aber auch nur an der falschen Stelle gesucht? Vielleicht kannst du Dinge, von denen du selbst überrascht wärst? Dinge, die dir bisher gar nicht aufgefallen sind? Warst du schon mal, und wenn auch nur für den kleinsten Moment in deinem Leben, glücklich, so richtig? Hat schon einmal jemand gelächelt, als er dich gesehen hat? Hattest du schon einmal das Gefühl, dass es jemandem gut getan hat, als du einfach da warst? Hast du schon einmal jemanden getröstet? Hat dich schon einmal jemand getröstet? Tauche doch mal ein in deine Erinnerung und rufe dir all diese Situationen ins Gedächtnis. Wer, glaubst du, hat dich glücklich gemacht? Wo du doch wahrscheinlich jetzt, wo du dich daran erinnerst, das gleiche Gefühl spürst? Könntest du das selbst gewesen sein? Und könnte man nicht sagen, dein Licht hat jemanden zum Lächeln gebracht oder ihm gut getan? Warst du nicht in jedem dieser Momente etwas Besonderes, für dich und für andere?

Ganz einfach?

Irgendwie klingt das alles so – einfach, oder? So banal. Und ja, es ist so einfach. Die meisten Menschen machen sich Gedanken über Gedanken, wie schwer das Leben ist, wie unerreichbar ihre Träume und wie unmöglich, jemals so richtig glücklich und zufrieden zu sein. Hürden über Hürden stellen sich in den Weg, jede höher als die andere. Viele Gründe, etwas nicht zu tun, viele Wege, die unpassierbar scheinen. Und doch ist alles wirklich so einfach. Das einzige, was du brauchst, ist die Bereitschaft, den ersten Schritt zu tun und geduldig einfach immer weiter zu gehen. Glücklich zu sein, etwas Besonderes zu sein, sein Licht leuchten zu lassen hat nichts mit materiellen Dingen, mit Wissen, mit ausgefallenen Fähigkeiten oder gesellschaftlichem Status zu tun. Es hat nur etwas mit dir zu tun. Mit dem, was du in dir entdeckst, was du zeigst und was du loslassen kannst.

Jetzt wirst du vielleicht sagen: Einfach, hmm, schön, aber ich weiß trotzdem nicht, wie ich anfangen soll. Und soll ich dir was sagen: Ich wusste es auch nicht und bin auch nicht so ganz alleine drauf gekommen. Ich habe gelesen, Videos geschaut und schließlich Menschen gefragt, von denen ich annahm, sie könnten mir weiter helfen. Freunde, Bekannte, Coaches. Am Anfang und immer dann, wenn es gehakt hat unterwegs. Und ich werde es jederzeit wieder tun, wenn ich denke, es wird mir weiter helfen.

Lass uns mal drüber reden, wie einfach es auch für dich sein kann.

Samen der VeränderungVeränderung ist immer möglich. Manchmal mit kleinen, manchmal mit großen Schritten. Immer mit Zuversicht und immer mit Geduld. Die wenigsten Dinge ändern sich von heute auf morgen. Lege den Samen und hege und pflege ihn. Und die Ernte wird nicht ausbleiben.

Ich habe immer gedacht, das ist nicht meine Welt oder meine Zeit. Fast mein ganzes Leben lang hatte ich das Gefühl, ich gehörte nicht hierher. Ausgesetzt von Außerirdischen, in die falsche Zeit geboren oder was auch immer. Das konnte nicht so gewollt sein. Es passte nicht. Ich passte nicht.

Lange, lange haderte ich mit meinem Hier-Sein, schwankte zwischen “Ich bin halt wie ich bin” und “Es muss sich was ändern”. Doch das eine war allzu oft eine Pein oder eine Peinlichkeit, das andere schien unerreichbar. Ich verstand weder die Menschen noch mich wirklich. Was ich zu verstehen schien, war, dass irgendwie fast alle anderen sich fügten in ihr Dasein, das machten, was alle machten, so lebten, wie alle lebten. Nicht alle glücklich, wenige zufrieden. Aber sie schafften es, während ich an diesem Gefühl, dass mir immer etwas zum Glücklich sein fehlen würde, einfach nur zu leiden schien und mir jegliches schauspielerische Talent fehlte, dies zu verbergen.

Das klingt dramatisch, und war es auch, zeitweise, für mich. Nach außen war ich  wahrscheinlich einfach ein introvertierter, schüchterner, kommunikationsarmer, mehr oder weniger langweiliger Zeitgenosse (wobei es da einige Menschen gibt, die mir jetzt sicher bei letzterem widersprechen würden - aber Selbstbild und Fremdbild sind ja bekanntlich nicht immer ganz deckungsgleich). Innerlich gab es Phasen, wo es zeitweise gut lief, insbesondere dann, wenn ich nicht alleine durch’s Leben ging. Und es gab solche, da hätte ich alles dafür getan, aus meiner Haut zu können. Hätte ich mich denn getraut, zu schreien, hätte man mein “Lass mich hier raus” wahrscheinlich noch im (damals noch nicht existenten) Dschungelcamp gehört.

Der Samen ging auf

Ich habe es irgendwann geschafft (ein bisschen mehr dazu auf der Seite Über mich). Ich bin nicht rund um die Uhr 365 Tage im Jahr der glücklichste Mensch der Welt, und wenn das jemand von sich behauptet, würde ich das auch sehr kritisch hinterfragen. Ich habe meine Hochs und Tiefs und bin immer noch - ein Mensch. Mit all den im Laufe des Lebens eingeprägten Programmen, die hin und wieder zum Vorschein kommen und sich eben nur nach und nach umschreiben lassen. Aber hey - Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Und es läuft allemal schneller als der Bau des Berliner Flughafens BER. Und - ich weiß jetzt, dass es geht, was stören da noch ein paar mehr Herausforderungen.

Wenn du dich jetzt wieder gefunden hast und dich der Herausforderung stellen willst, Dinge in deinem Leben zu ändern, die du schon immer ändern wolltest, dann lass uns mal drüber reden. Vielleicht möchtest du eine oder mehrer Coachingsitzungen nehmen. Oder du kannst ein Coaching über 3 bis 12 Monate bei mir machen, bei dem ich dich länger auf deinem Weg begleite. Ruf mich an oder schreibe mir - und lege jetzt den Samen für deine Veränderung.

Alex plagte sich schon sehr lange mit diesem Problem herum. Sehr sehr lange. Was hatte er nicht schon alles probiert, geholfen hatte bisher nichts. So langsam wusste er nicht mehr, was er noch tun sollte.
 
Obwohl er nicht an derlei Dinge glaubte, hatte er in letzter Zeit sogar psychologische Literatur studiert. In der Hoffnung, vielleicht doch noch zu einer Lösung zu kommen. Hypnose, NLP, Klopftechnik, Kurzzeittherapie, alles hatte er sich angeschaut. Doch so richtig wollte ihm nicht einleuchten, wie ihm dies bei seinem Problem helfen sollte.

...weiterlesen "Manchmal braucht es eine Fee"

VergangenheitVielleicht gibt es ja auch bei dir diese Momente, wo du auf die Vergangenheit zurück blickst und nicht immer so richtig begeistert bist, was du da alles gemacht hast. Bei aller Bemühung, im Hier und Jetzt zu leben, ich kann mich gelegentlich dem auch nicht verschließen. So wie jetzt, wo ich zum Jahresende 2017 diesen Text schreibe. Und ganz ehrlich, ich würde dieses Jahr gerne nochmal von vorne anfangen. Ich habe einen Freund verloren, weil ich Dinge gesagt habe, die ich nicht hätte sagen dürfen. Und ich habe Entscheidungen getroffen, von denen ich schon vorher hätte wissen sollen, dass sie so nicht tragfähig sind. ...weiterlesen "Der Blick in die Vergangenheit"

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Sehr gerne nehme ich die Einladung von Gregor Wojtowicz (Personal Coaching in Köln") an. Der folgende Text ist mein Beitrag zu seiner Blogparade zum Thema aktive Persönlichkeitsentwicklung.

PersönlichkeitsentwicklungPersönlichkeitsentwicklung, was ist das eigentlich für mich? Und wie mache ich das? Nun ja, wenn du jetzt erwartest, eine systematische Darstellung zu bekommen, wie das bei mir läuft, muss ich dich leider enttäuschen. Ich habe eine ungefähre Vorstellung von dem, was ich unter Persönlichkeitsentwicklung verstehe. Und die ist ziemlich paradox. Weil einesteils wollte und will ich mich weiter entwickeln, weil mir etwas an mir nicht gefällt. Andererseits muss ich genau das, was mir nicht gefällt, erst mal akzeptieren. JETZT ist es so und nicht anders. Erst dann habe ich einen festen Punkt, von dem aus ich anfangen und an dem ich die Veränderung „messen“ kann. Und erst dann habe ich wirklich die Kraft, die Veränderung auch anzugehen und vergeude sie nicht mit dem Jammern über den Status Quo. ...weiterlesen "5 Tipps zur Persönlichkeitsentwicklung"